An einem Workshop in Zürich zum Thema “Informelles Lernen” habe ich Jay Cross kennengelernt. Jay ist Autor und hat als Berater für verschiedenen grosse Firmen und Organsiationen gearbeitet.  Auslöser des Workshops war die Neukonzipierung des Unternehmensintranets und die zeitgleiche Einführung  eines eLearning-Systems an unserem Spital. Jay Cross hat auf die Frage: “Wie und wo lernt der Mensch?”  eine klare Antwort. Der Mensch lernt zur Hauptschache am Arbeitplatz, informell, ohne Anleitung.  Seine Überlegungen hat Jay in seinen Büchern ”informal learning” und ”work smarter” publiziert. In diesen Büchern legt er dar, dass der formelle Teil des Lernens, also Schule und Elearning-Kurse,durchaus seine Berechtigung für geeignete Inhalte und Szenarien hat. Den Grossteil unseres Wissens aber, den erlernen und erarbeiten wir in der Praxis am Arbeitsplatz. Genau entgegengesetzt sieht es jedoch mit den Ausgaben für Ausbildungen aus. Der Grossteil fliesst in Frontalunterricht und gesteuerte Elearing-Kurse. Für die Unterstützung des informellen Lernens bleibt ein kleiner Teil übrig.

Die Erkenntnisse aus dem Workshop sind für unsere Konzepte von grosser Bedeutung. Ein zukünftiges Intranet muss das informelle Lernen unterstützen. Es muss die Möglichkeitenbieten, Fragen zu stellen, Lösungen zu diskutieren und Informationen weiter zu entwickeln. Im Zusammenspiel mit dem Elearning-System ergibt sich die Möglichkeit, verschiedene Lernszenarien anzubieten und zu unterstützen.

Am letzten Wochenende habe ich Obelix GmbH&Co.KG studiert und einige Erkenntnisse gewonnen. Zum Beispiel hat sich die Gewissheit durchgesetzt, dass ich auch als erfolgreicher Hinkelsteinlieferant auf hellrosa Maschen im Haar verzichten würde.  Ob ich jedoch ins Hinkelsteingeschäft einsteige ist noch unklar, ich schreibe zur Zeit am Businessplan.
Da ich mich gerne auf die Originalquellen berufe, möchte ich auch Obelix oder Methusalix zitieren und das Buch in meine Litareturverzeichnisse aufnehmen. So stellt sich die Frage. “Wie zitiere ich Obelix”?

Meine Recherche im Internet hat mich auf verschiedene Websites geführt. Wie immer viele Informationen und verschiedene Systeme. Nach der Durchsicht einiger Sites habe ich entschieden: Ich halte mich ab sofort an das Harvard Zitier System.  Die Vorteile sehe ich in der Verbereitung des Systems, in der direkten Angabe der Seitenzahl beimText und bei der Vermeidung von Fussnoten.

Eine gute Zusammenstellung findet sich dazu auf der Website der Universität St.Gallen, Lehrstuhl Dirk Lehmkuhl für Europäische Politik.

Der neue CEO des Kantonsspitals St.Gallen, Daniel Germann, hat heute zu seinem ersten Arbeitstag zwei Managementbücher geschenkt bekommen. Beide Bücher gehören zur Managementliteratur der besonderen Art.

Zum einen gab es von Regierungsrätin Heidi Hanselmann “Shackletons Führungskunst“, danach von der Leiterin des Departements Pflege Nicole Mösli, den Band 23 der Asterix Comics “Obelix GmbH & Co.KG“.

So unterhaltsam kann Managementliteratur sein. Ich freue mich bereits auf das nächste verregnten Wochenende und die beiden Bücher.

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Obwohl ich “10 things they didn’t tell you about blogging” gelesen habe, beginne ich zu bloggen. Der Rahmen ist gegeben, Motivation ist da, Zeit ist knapp, wordpress super.  Also los!

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